Carports eine echte Alternative zur Garage

Fast jeder, der ein Haus baut oder kauft, stellt sich die Frage: Garage oder Carport, was ist besser? Beide haben ihre Vor-und Nachteile. Fest steht aber, dass ein Carport keinesfalls eine Notlösung ist, sondern eine echte Variante darstellt.

Wo liegen die Vorteile eines Carports?

carports-eine-echte-alternative-zur-garageZum einen ist ein Carport natürlich wesentlich kostengünstiger als eine Garage. Gerade wer die Baukosten im Blick behalten und sparen will, sollte diesen Aspekt bedenken. Für den Preis einer, optisch wirklich nicht gerade ansprechenden Beton-Fertiggarage, bekommt man schon einen qualitativ hochwertigen und eleganten Carport.

Ein weiterer Vorteil liegt in der großen Auswahl an Formen, Materialien und am Design von Carports. So lässt sich der Carport leicht relativ kostengünstig dem Stil des Hauses und der Außenanlage anpassen und zum Blickfang eines Grundstücks werden. Auch die Errichtung eines Carports geht in der Regel schneller vonstatten, als die einer individuell gebauten Garage. Auch bei den Lichtverhältnissen und Platzverhältnissen punktet der Carport gegenüber der meist engen und düsteren Garage, außerdem trocknen nasse Fahrzeuge im Carport wesentlich schneller ab.

Der Carport aus Holz, Beton oder der Alu – welcher ist der beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr kommt es darauf an, welcher Carport mit dem Haus, der Umgebung, der Einfriedung am besten harmoniert und welche Materialien der Bauherr generell bevorzugt.

Der Carport aus Holz wird mit Sicherheit nie aus der Mode kommen. Er passt eigentlich zu allen Häusern, vom Bauernhaus und dem Gebäude im Landhausstil genauso wie zur Jugendstil-Villa oder dem modernen Fertighaus. Das Naturmaterial Holz wirkt warm und ästhetisch anspruchsvoll. Es paßt besonders gut in ländliche Räume und in eine grüne und naturnahe Umgebung. Außerdem lassen sich Holz-Carports auch ganz besonders flexibel gestalten.

Ein Beton-Carport hat dagegen andere Vorzüge. Er ist schlicht und praktisch, besonders preiswert und im Gegensatz zum Holz-Carport praktisch wartungsfrei. Außerdem können die Betondächer eine höhere Schneelast und Windlast aushalten, als viele Holzdächer.

Der Alucarport ist der Allrounder unter den Carports. Er ist ebenfalls praktisch wartungsfrei. Es genügt, ihn gelegentlich einmal mit dem Kärcher oder dem normalen Wasserschlauch abzuspritzen und schon sieht er wieder wie neu aus. Durch die gebräuchliche Pulverbeschichtung hat der Besitzer einen solchen Carports die Auswahl unter allen Farben des Regenbogens. Außerdem sind Aluminium-Carports extrem leicht und benötigen deshalb auch keine breiten Pfosten. Das ist ein Vorteil beim Rangieren des Fahrzeuges. Trotzdem können auch sie große Schneelasten tragen. Allerdings sind Alu-Carports wie auch andere Metallcarports nicht billig.

Was ist beim Carport-Bau noch zu beachten?

Wer einen Carport errichten möchte, muss beachten, dass diese Baumaßnahme im Prinzip genehmigungspflichtig ist. Allerdings gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Reglungen und selbst in Städten und Gemeinde sind die Bestimmungen unterschiedlich. Es ist deshalb wichtig, sich im Vorfeld zu informieren. Auch sollte man sich genau überlegen, wie groß der Carport sein, wie vielen Autos er Platz bieten soll und ob noch ein zusätzlicher abgeschlossener Raum, zum Beispiel für Fahrräder oder Werkzeug sinnvoll wäre.

Ob Carport oder Garage ist am Ende in erster Linie Geschmacksache. Und wer sagt eigentlich, dass man sich immer für eines entscheiden mu8ss. Es gibt ja uch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich Carport und Garage. Schließlich gibt es in vielen Haushalten mehrere Autos und auch Gäste freuen sich bestimmt über einen Unterstand für ihr Fahrzeug.

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